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Jim Rogers sieht Vereinigte Staaten in der Schuldensackgasse

Die Vereinigten Staaten werden auf die eine oder andere Weise letztendlich bankrott gehen. Daran würden auch die anhaltenden Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern über eine Anhebung der Schuldenobergrenze nicht das Geringste ändern, wie Jim Rogers, Milliardeninvestor und ehemaliger Co-Gründer des Quantum Fonds, erklärte. Die amerikanischen Gesetzgeber würden sicherlich irgendeinen Weg finden, auf welche Weise sie die bei $14,3 Billionen liegende Schuldenobergrenze nochmals anheben könnten, um einen unmittelbar bevorstehenden Zahlungsausfall der größten Wirtschaft der Welt zu verhindern.

Egal was die politischen Führer machen: laut Rogers wird am Ende auf die ein oder andere Weise ein Bankrott resultieren

Laut der US-Regierung werde das Land spätestens am 02. August einen Zahlungsausfall auf seine ausstehenden Staatsanleihen verkünden müssen, falls es zu keiner politischen Einigung über eine erneute Anhebung der Schuldenobergrenze im US-Kongress komme. Laut Rogers werden sich die staatlichen Budgetdefizite auch in der Zukunft ausweiten, was zu enormen Langzeitschäden an den Finanzmärkten führen wird. Dadurch dürfte auch der Außenwert des US-Dollars anhaltend unter Verkaufsdruck bleiben, so dass ein Staatsbankrott des Landes unvermeidbar sei.

Bis zum 02. August sei mit einer Einigung zu rechnen und die US-Regierung werde schon bald wieder mit Geld um sich schmeißen. Vielleicht wäre es gut für die Welt, wenn die Vereinigten Staaten für ein Weilchen ihre Pforten schließen würden. Dies sehe er jedoch noch nicht kommen, wie Rogers in einem Interview gegenüber Fox Business ausführte. Irgendetwas wird passieren, wohingegen die Dinge wahrscheinlich in Kürze nochmals besser aussehen werden als sie tatsächlich sind. In sechs Monaten oder einem Jahr werde dann jedoch alles schlimmer sein als allgemein angenommen und die Probleme würden dann für die Allgemeinheit wahrscheinlich auch immer sichtbarer.

Führende Ratingagenturen haben bereits verlautbaren lassen, dass die USA ihr heiß begehrtes AAA-Rating verlieren könnten, während Finanzminister Timothy Geithner erklärte, dass das Ausbleiben einer politischen Einigung über die Anhebung der Schuldenobergrenze katastrophal enden könnte, weil die USA dann ihre Schulden nicht begleichen könnten. Der Internationale Währungsfond ist hingegen der Ansicht, dass nicht nur auf die USA großes Ungemach zukommen würde.  Laut eines in dieser Woche publizierten IWF-Berichts sollten sich die Mitglieder des US-Kongresses darauf einigen, die Schuldenobergrenze so bald wie möglich anzuheben, um einen ernsthaften Schock für die US-Wirtschaft und die Weltfinanzmärkte zu vermeiden.

Im Falle, dass weder ein Budget- noch ein Schuldenkompromiss erreicht werden, könnte diese Situation in einem plötzlichen Anstieg der Zinsraten und/oder einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagenturen resultieren. Momentan versuchen Präsident Barack Obama und die führenden Mitglieder des Kongresses einen Ausweg aus der Steuersackgasse und den umstrittenen Sparkürzungen zu finden. Ein politisches Scheitern komme nicht in Frage, wie Finanzminister Geithner mitteilte, bevor die Gespräche gestern erneut aufgenommen wurden.
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Artikel auf: wirtschaftsfacts.de



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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 00:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter Schuldenkrise, Staatsbankrott, Staatsverschuldung, US-Krise, Wirtschaftskrise abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.

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2 Reaktionen zu “Jim Rogers sieht Vereinigte Staaten in der Schuldensackgasse”

  1. ego

    Die amerikanische Schuldenkrise nähert sich ihrem Zenit. So langsam wird es eng für den Präsidenten. Was würde sich eigentlich ändern, wenn die Republikaner einer Erhöhung der Schulden zustimmen würden. Nichts. Amerika hätte mehr Schulden. Warum nicht das machen, was Griechenland machen muss? Den Staatsbankrott erklären.

  2. Finanznachrichten.info

    Euro fällt vor Krisengipfel…

    In den letzten Tagen konnte sich der Euro trotz der Probleme der PIIGS-Staaten behaupten und legte wieder zu. Heute jedoch, zu Wochenbeginn und wenige Tage vor dem EU-Krisengipfel, spitzt sich die Lage wieder zu – und der Euro fällt…….

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