Abnehmende Dynamik – Fiskus nimmt weniger Geld ein
Im Mai sind die Steuereinnahmen geringer ausgefallen als im Vorjahresmonat, der Staat hat weniger in den Kassen als 2011. Der Erlös aus Lohnsteuern fiel stärker aus und spiegelt die hohe Beschäftigungsquote wider.
Die Steuereinnahmen sind im Mai um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken.
Dies erfuhr das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) aus dem Bundesfinanzministerium. Damit ging im Mai ein mehr als zwei Jahre dauernder Trend zu Ende: das letzte Mal gab es im ersten Quartal 2010 sinkende Steuereinnahmen.
Noch sei die Wachstumsdynamik der Steuereinnahmen deutlich positiv, hieß es aus dem Finanzministerium. In den ersten fünf Monaten hätten die Einnahmen ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuern mit insgesamt 211 Milliarden Euro 3,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum gelegen.
Der überraschende Rückgang der Steuereinnahmen im Mai sei vor allem durch einen Sondereffekt verursacht worden.
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Artikel auf: handelsblatt.com
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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 02:41 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Wirtschaftskrise abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

